Stauraum kann man ja eigentlich immer brauchen. Ob im Büroraum, in der Nasszelle, in der Küche, im Schlafzimmer... Immer. Wenn's um kleinere Dinge zum Wegpacken geht, kann man der Sache auch beschwingt entgegenblicken: Mit "Swing". Samantha und John Ritschl-Lassoudry aus der Schweiz haben ein Dreh-Container-System ersonnen, das sozusagen um eine Stange tanzt.

Man zieht hier also nicht an Schubladen, man dreht sie vielmehr. Optisch können so interessante Formen entstehen. Das ist schön und hebt die Stimmung, ist allerdings genauso staubanfällig wie normale Schubfächer. Nach Gebrauch also besser wieder schließen. Aber auch im geschlossenen Zustand macht Swing eine gute Figur und auf so manch verstautes Utensil ist durch einen Dreh ja schnell zugegriffen. Wenn man denn weiß, wo es sich befindet... ;-)

Die Container sind beliebig kombinierbar, man fädelt dazu einfach die Behälter der benötigten Größen nacheinander auf. In die hohe Kiste passen beispielsweise CDs, im kleineren Element lassen sich Schmuck und andere Accessoires wunderbar verstauen. Als Abschluss der ganzen Stapelei kommt oben dann ein Edelstahldeckel zum Einsatz. Die Innenseite ist verspiegelt und kann so als Schminkhilfe oder zur Krawattenkontrolle genutzt werden.



Swing gibt es in zwei Containergrößen (mit jeweils zwei Behälterhöhen). Die Container sind aus Birkenholz oder in rotem bzw. schwarzem Linoleum erhältlich. Die Stange ist aus Edelstahl und kann in der Höhe individuell angepasst werden.

Ritschl-Lassoudry

Samantha Lassoudry wurde am 20. Januar 1970 in Lorient, Frankreich, geboren, John Ritschl am 6. Mai 1959 in Basel in der Schweiz. Nach ihrer Heirat 1996 gründete das Designer-Ehepaar ein Jahr später "Lassoudry Archiformes". Beide arbeiten als Innenarchitekten.

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Artikel von Klaus Schlichter
© .designervolk | Bilder: Ritschl-Lassoudry, Performa


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